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Aktualisiert:
30.07.2010
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Was ist narrative Therapie?Narrative Therapie ist eine der Therapieformen innerhalb des Gebietes der Familientherapie, wozu auch z.B. Systemische Therapie oder Lösungsorientierte Therapie gehören. Narrative Therapie entstand in den 80er Jahren aus der Arbeit zweier renommierten Therapeuten, Michael White aus Australien und David Epston aus Neuseeland und wird heute weltweit angewendet. Sie stellt den Menschen als Experten seines Lebens respektvoll in den Mittelpunkt und sieht Probleme als getrennt von ihm an. Narrative Therapie geht davon aus, dass jeder Mensch viele Fähigkeiten, Überzeugungen, Wertvorstellungen und Talente besitzt, die ihm helfen, die Problemauswirkungen in seinem Leben zu begrenzen. Das Wort 'narrative' bezieht sich auf den Wert, der auf die Lebensgeschichten der Leute gelegt wird, und darauf, welchen Unterschied das Erzählen und das Wiedererzählen dieser Geschichten machen kann. Narrative Therapie beinhaltet eine gewisse Art die Lebensgeschichten der Menschen anzuschauen und besondere Vorgehensweisen sie gemeinsam mit dem Therapeuten neu zu verfassen. Es ist eine Arbeitsweise, die Vorgeschichten und das weitere Umfeld der betroffenen Personen sowie die ethischen und politischen Aspekte der Therapie miteinbezieht. Dies sind einige der Hauptaspekte, aus denen sich die narrative Therapie zusammensetzt. Selbstverständlich setzten sich verschiedene Leute auf unterschiedliche Arten damit auseinander. Hier finden Sie von Alice Morgans Buch 'What is narrative therapy: an easy-to-read introduction' Folgendes sind zwei gute Beiträge auf Deutsch übersetzt vom Münchner Familien Kolleg: Weitere Informationen über narrative Therapie finden Sie auf Englisch unter Links. Bücher: Veröffentlichte deutsche Übersetzungen:Die Zähmung der Monster. Der narrative Ansatz in der Familientherapie. |
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